Als ich heute früh auf Rebellog stöberte, geriet ich an Robins Artikel über die Sprache.
Und spontan fiel mir “My fair Lady” ein. Und zwar dieser Text:
Doof! Ich frag Sie, Herr, was für ein Wort ist das?
Ihr „au“ und „doof“ kennzeichnen sie sozial,
nicht ihr Hals, der dreckiger als ihr Schal.
Kann denn die Kinder keiner lehren wie man spricht?
Die Sprache macht den Menschen, die Herkunft macht es nicht.
Wenn Sie auch so sprächen, Herr,
wie die mit dem „doof“ und „au“,
dann enden auch Sie als Blumenfrau!
Und damit ist doch wohl schon alles gesagt. Oder? Übrigens, Eliza Doolittle, diese Looserin, hat es geschafft. Sie hat sich angestrengt. Während unsere Türken wohl alle eine Karriere als Blumenmädchen oder Türsteher anstreben. Aber, liebe Freunde, soviel Bedarf an Blumen und so viele Türen gibt es gar nicht.


2 comments
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Februar 11, 2008 um 10:00 Uhr nachmittags
Robin Renitent
Ich habe dieses Musical zigmal gesehen. Eine der schönsten Aufführungen übrigens in der Komödie in der Friedrichstraße. Eintritt um die 3 Mark, soweit ich mich erinnere. War manchmal schwierig zur rechten Zeit wieder in West-Berlin zu sein. Aber der Übergang war gleich im Bahnhof gegenüber.
Februar 12, 2008 um 9:51 Uhr vormittags
olaf61
Wozu Bildung doch gut ist. Man hat viel schneller eine Metapher zur Hand statt einer Hyperbel.