Die DDR lebt!


Keiner hilft Gaza, nicht mal die Hamas
April 26, 2008, 4:37 Uhr vormittags
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Will so etwas jemand im Land haben?

Auch die Hilfsorganisation »Ärzte ohne Gewissen« schlug am Freitag Alarm. Wegen des Treibstoffmangels werde ihre Hilfe im Gazastreifen »schwer behindert«. So die “Junge Welt” vom 26.04.08. Und das will ich ihr mal glauben. Aber die Frage ist doch, wer behindert die Hilfe? Es fehlt an Benzin? Ja, wie kommt denn das? Hat das eventuell mit dem Anschlag der Hamas auf das Energieterminal Nahal Oz zu tun, von dem aus der Gaza Streifen versorgt wird? Nach dem jüngsten Angriff palästinensischer Milizen auf den Grenzübergang Nahal Oz, dem für Treibstofflieferungen eingerichteten Terminal, wurden diese Lieferungen vorübergehend ganz gestoppt.

Seit dem 7. April streiken zudem viele Tankstellenbesitzer im Küstenstreifen, um Israel eine höhere Zuteilung zu erwirken. Das lähmt den freien Markt zusätzlich. Seit drei Wochen schon lagere rund eine Million Liter Treibstoff auf der palästinensischen Seite von Nahal Oz, betont Arye Mekel, Sprecher des Aussenministeriums. «Die Hamas hält diese Lieferung absichtlich zurück, um eine Krise vorzutäuschen.» Laut Mekel wurde bereits am Mittwoch jener Diesel nachgeliefert, den das Elektrizitätswerk in Gaza braucht, um seinen Teil zur Stromversorgung des Palästinensergebiets beizutragen. Sieh mal an. Erst zerstört die Hamas, die regieren übrigens im Gaza-Streifen, falls das jemand vergessen hat, das Terminal, über das die Versorgung in den Gaza Streifen läuft und dann beschweren sich ihre Anhänger über Benzinmangel. Und die UNO schlägt natürlich in dieselbe Kerbe. Das ist das gleiche hanebüchene Gezeter als würden Leute ein Lebensmittellager verbrennen und anschliessend gegen den Hunger protestieren. Ja, die Lage der Palästinenser im Gaza Streifen ist furchtbar. Die Mehrheit von ihnen richtet ihr ganzes Leben danach aus, Israel zu bekämpfen und Juden zu töten und Israel legt dem Steine in den Weg. Zum Beispiel, in dem es die Grenzen geschlossen hält. Was nur normal ist, wer möchte schon eine Pilgerbewegung in die israelischen Städte und Siedlungen von Leuten, die nur eines im Sinn haben, möglichst viele israelische Staatsbürger per Bombengürtel umzubringen? Die Hamas, die UNO, Ärzte ohne Gewissen, die “Junge Welt”? Israel verhindert also die Selbstverwirklichung dieser Leute. Klar, dass die dann auf die Strasse gehen und protestieren. “Lasst uns rein, wir wollen Euch töten!” Ich meine, das verdient doch unsere ganze Unterstützung und Sympathie, diese Zielstrebigkeit. Wenigstens soll die Mauer weg, die nur ein Zaun ist aber wo soll denn sonst der Sprengstoff, die Zünder und die Grad-Raketen herkommen, wenn man nicht nach Ägypten darf? Juden umbringen, das ist schliesslich Palästinenserrecht, nicht? Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie schiessen mit Raketen und die Welt ernährt sie doch. In Afrika verhungern täglich Tausende, von denen nicht bekannt ist, dass sie die, die ihnen helfen, umbringen wollen. Wie wäre es, die Aufmerksamkeit und Geldbeutel der Weltgemeinschaft ein wenig umzuschichten, statt weiterhin eine Terrororganisation zu päppeln?

Newsletter der israelischen Botschaft Berlin
Israel hat heute wieder den Treibstoff-Terminal bei Nahal Oz an der Grenze zum Gaza-Streifen geöffnet. Eine Million Liter Diesel werden nun an das Kraftwerk in Gaza geliefert, was für einen dreitägigen Betrieb ausreicht. Die israelische Armee teilt mit, dass bereits mit der Dieselzufuhr begonnen worden ist. Das Kraftwerk in Gaza deckt ein Drittel des dortigen Energiebedarfs ab, der Rest wird größtenteils aus israelischen Elektrizitätswerken zur Verfügung gestellt. Der Terminal in Nahal Oz war geschlossen worden, nachdem palästinensische Terroristen ihn immer wieder attackiert hatten. Zuletzt wurden am 9. April zwei zivile israelische Mitarbeiter bei einem Terroranschlag ermordet. Über den Übergang Sufa werden währenddessen weiterhin Lebensmittel und andere humanitäre Güter in den Gaza-Streifen transferiert.
(The Jerusalem Post, 23.04.08 )

http://www.jungewelt.de/2008/04-26/009.php

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/864484.html


2 Kommentare bis jetzt
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Es wird höchste Zeit, dass die Leute im Gaza Reservat lernen, was Not heisst. Es ist ein Witz, dass Israel die eigenen Todfeinde füttert. Witz ist eigentlich der falsche Ausdruck - eine absolute Ungeheuerlichkeit!

Kommentar von Prosemit April 26, 2008 @ 6:27 Uhr nachmittags

Stimmt. Eine Ungeheuerlichkeit und durch nichts gerechtfertigt.

Kommentar von olaf61 April 26, 2008 @ 7:35 Uhr nachmittags



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