Jetzt hat der Frühling die Kerzen wohl in den Kastanienkronen angezündet, wie der Dichter treffend schrieb. Was für Tage, Rapsduft all überall. Osterburg ist umzingelt von Rapsfeldern. Gelb an Gelb, mit Flecken Grün dazwischen. Nach Feierabend fuhr ich zu “meiner” Kastanie raus und musste missmutig sehen, dass da schon Autos standen. Hooligans? Abiturienten? Der Kolchosvorsitzende und seine Brigadiere? Auf dem Feldweg rüttelte es und schüttelte es. Goldammern schauten verwundert und liessen ihre gelben Bäuche blitzen, Lerchen hüpften desinteressiert ins Getreide. Ist sie nicht wunderbar geschückt, diese Kastanie? Ein paar Tage später, und die Pracht wäre schon wieder vorbei. Unterm Baume sassen etliche Leutchen und skizzierten Zedau, das Dorf, in dem meine Grosseltern lebten. Sie stimmten zu, dass diese Kastanie etwas Besonderes sei.
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jeder baum ist etwas besonderes .
Kommentar von hook Mai 7, 2008 @ 9:59 Uhr nachmittagsvon deiner kastanie über tannen und fichten ,über palmen am sandstrand bis zu den bonsais in japan ,jeder ist eine eigene welt und ein wunder .
um das zu erfahren muss man ihn fühlen ,anfassen und in ihm herumklettern .bäume sind wunderbar .
das sagt ein ,”kapitalist “(im sinne der linken )und “konservativer ” ,nämlich ich !
und einer der die grünen verachtet .
Kommentar von hook Mai 7, 2008 @ 10:00 Uhr nachmittagshab ich noch vergessen .
Das Klettern habe ich aufgegeben. Aber das mit Anfassen und so, müsste ich mal wieder machen.
Kommentar von olaf61 Mai 8, 2008 @ 8:46 Uhr vormittags