Mai 8, 2008, 7:12 Uhr vormittags
Gespeichert unter: Heute | Schlagworte: Partei- und Staatsführung, Trabant
Gespeichert unter: Heute | Schlagworte: Partei- und Staatsführung, Trabant
Der tuckerte gestern auf der B 189 so vor mir her und ich dachte, “fahr doch, Opa, fahr doch endlich!” Oder kauf Dir ein Auto. Schlimm, wenn man vergisst, mehr als 80 km/h geht ja gar nicht. Und dass das mal das häufigste Verkehrsmittel in der DDR war, weil die Partei und Staatsführung, trotz ihrer weisen und klugen Politik, keinen Einfluss auf die Weltmarktpreise hatte und sich Arbeitsproduktivität nun mal nicht durch gutes Zureden steigern lässt. Jedenfalls nicht andauernd. Irgendwann müssen auch mal neue Maschinen her. Schwamm drüber. Das will jedenfalls die Mehrheit der Bevölkerung. Trabbis und eine kluge Partei- und Staatsführung, die es richtet. Dann mal los.
6 Kommentare bis jetzt
Einen Kommentar schreiben
Einen Kommentar schreiben
Zeilen- und Absatzumbrüche automatisch, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt, HTML-Tags zulässig:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Die Pappe war wirklich das Symbol des realen Sozialismus. Und die Staatsführung in Vertretung des Volkes bevorzugte etwas grössere Modelle
Ich hatte das Vergnügen, mal eine Zeit Zil mit Samtpolstern, Vorhängen und Bar zu fahren.
Kommentar von Prosemit Mai 8, 2008 @ 7:25 Uhr vormittagsNa, da bist Du doch wie ein Staatsoberhaupt überall durchgewunken worden.
Kommentar von olaf61 Mai 8, 2008 @ 8:18 Uhr vormittagsIn der vergangenen Woche fand in Anklam das 14. Internationale Trabbitreffen statt, die OZ und Greifswald-TV haben darüber berichtet. Am 1.Mai war Wahl des schönsten Herrentagsoutfits und - trabbis mit Freibier, an den anderen Tagen fanden Beschleunigungsrennen und Fahrzeugbewertungen statt. Ausserdem stellten sich alle Teilnehmer zum Weltrekordversuch ” Längste Trabbischlange der Welt” auf. Ob es nun mit dem Weltrekord geklappt hat, weiss ich leider nicht, aber ich habe die Daumen gedrückt.
Kommentar von Clivia Mai 8, 2008 @ 9:45 Uhr vormittagsTrabischlange der Welt”
@ Olaf61
Es hatte gewisse Vorteile… Böse Kapitalisten, auf die der Ostblock aus irgendeinem Grund angewiesen war, wurden wesentlich besser behandelt als die sozialistischen Blutsbrüder.
Kommentar von Anonym Mai 8, 2008 @ 11:56 Uhr vormittagsIch glaube, bei uns finden immer nur “Tatra”- oder “VW”-Treffen statt. Ich hätte mir zur Wende mal gleich einen von den neuen Trabbis kaufen sollen, ich Depp, das wäre eine tolle Kapitalanlage geworden.
Kommentar von olaf61 Mai 8, 2008 @ 12:23 Uhr nachmittags… kann man wohl sagen, …
Kommentar von wolaufensie Mai 9, 2008 @ 12:39 Uhr vormittagsund kann mich noch gut an die Trabbi-Rudel in Ostwestfalen auf der Autobahn erinnern. Unglaubliche Massen. Dass die mal so schnell aus dem Erscheinungsbild verschwinden würden, damit rechnete man gar nicht. Jetzt ist solch ein Ding ein echter Hingucker. Nicht mal mehr in der Hoyerswerdaecke bekam man einige Zeit später mehrere hintereinander zu sehen. Kann mich an nichts erinnern, bei dem der Austausch so schnell vonstatten ging, wie beim Trabbi. …naja, vielleicht noch Führer-Devotionalien nach dem Untergang.
Trabbis für 80 DM wurden damals bei uns gehandelt …tja….lange her…zumindest lange vom Preis her.