Letztens, als ich so mit dem Rasenmäher durch das Gras fuhr, kam mir dieses Buch wieder in den Sinn. Ich hatte es vor gut zehn Jahren zum letzten Male gelesen und jeder, der Herr der Ringe liebt und andere phantastische Literatur, wird es mögen. Ja, was schoss mir da so durch den Kopf? “Rasferret, der Engerling”. Hört sich nicht irgendwie nach etwas an, das der Gärtner mag. Oder?
Na, die Kobolde aber auch nicht. Die wohnen um die Universität von Ithaka herum, kleine Geschöpfe, unsichtbar für das Menschenauge und führten vor langer, langer Zeit Krieg gegen diesen. Gegenspieler von Rasferret ist Mr. Sunshine. Eigentlich kein Gegenspieler, denn er beobachtet nur. Kennt jemand Ally Mc Beal, die Folge, in der sie erzählte, dass sie als Kind glaubte, Luftschiffe wären Gott und die ihren Glauben verlor, weil Gott nicht eingreift und Lucy Liu extra ein Werbeluftschiff bestellte, mit dem Laufband, “Ich beobachte nur”? Schwamm drüber. Jedenfalls, Mr. Sunshine lässt auch den Dingen ihren Lauf. Da gibt es diesen Jungschriftsteller, George, der von einer phantastischen Muse geküsst wird, Kalliope heisst sie, die jedem in der der Gestalt erscheint, die sie absolut unwiderstehlich macht. Nur, am nächsten Tage ist sie fort und lediglich eine unerklärliche und unstillbare Sehnsucht bleibt zurück. Da ist diese Studentenverbindung, die nach den Ferien tatsächlich auf Pferden in den Campus einreitet, mittenmang Ragnarök, der schwarze Ritter, und die grauen Vrouwen, von denen ich nur noch den einen Namen, Fumiko, behalten habe, und die nebenbei Bösmenschen aufmischen und im Kampf gegen den auferstandenen Rasferret eine wichtige Rolle spielen. Da gibt es einen Hund, der auf der Suche nach dem Himmel ist, und der als Mischling anderen Hunden begegnet, die ihn als “Krätze” auslöschen wollen, weil er in ihren Augen eine Widernatürlichkeit darstellt. Ja, Rasferret, der Engerling. Der schlägt doch genau in dem Augenblick los, als die Kobolde, keine plumpen, dickleibigen, sondern zarte Geschöpfe, die Stopfnadeln als Schwerter tragen, im Tierlabor der Universität die Ratten befreien. Die Rasferret in dem Augenblick beseelt, als die Türen der Käfige geöffnet werden. Was für ein Gemetzel. Ein absolut phantastisches Buch, das wirklich anrührt und mitreisst. Ja, das schoss mir so beim Rasenmähen durch den Kopf. Rasferet, der Engerling. Natürlich siegt das Gute. Allerdings nach schweren Verlusten. Ist Jedem nur zu empfehlen, der noch in Phantasie zu baden vermag. Unter uns, die Buchcover sehen Scheisse aus(Sorry). Wer danach Bücher auswählt, wird diese tolle Buch nie entdecken.
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…erinnert mich vom Titel her an Volker Kriegels
Kommentar von wolaufensie Mai 12, 2008 @ 3:41 Uhr vormittags“Der Rock’n'Roll-König”
Es war einmal ein König, dem der Rock’n’Roll mehr am Herzen lag als das Regieren. Doch leider war der König nicht ganz rhythmusfest: Immer bei der kleinen Pause von “I can’t get no …satisfaction”
blieb er auf der Strecke. Eines Tages, beim großen alljährlichen Open-Burghof-Konzert, passiert das Unausweichliche: Der König patzt, und das Konzert platzt. Blamiert und gedemütigt macht er sich mit
seiner Gitarre als Wandermusiker unter dem Pseudonym “King” einsam und unerkannt auf den Weg …und legendär auch die Probleme des Königs mit dem Harmonieübergang bei ” The fool on the hill”.
Apropos hab gerade mal von einem meiner Lieblingsautoren “Jack Vance” eine 3-fach Schwarte gelesen: “Durdane”
bestehend aus den 3 Romanen:
“Der Mann ohne Gesicht”,
“Der Kampf um Durdane” und
“Asutra”.
Der macht Achterbahnfahrten in Melancholie.
Ganz toll.
… naja, Buchcover sind wirklich Glücksache.