Illegale Einwanderung wurde mit dem Schwert bekämpft.
Die italienische Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat im Kampf gegen illegale Einwanderung einen landesweiten Notstand ausgerufen…. Nach Angaben des Innenministeriums erreichten im ersten Halbjahr 2008 10.611 Bootsflüchtlinge die italienische Küste …. Der stellvertretende Chef der demokratischen Fraktion in der Abgeordnetenkammer, Giancarlo Bressa, bezeichnete die Entscheidung als “verabscheuenswert”. … Die Regierung befasse sich nicht mit den wichtigen Fragen, … sondern erzeuge nur Angst in der Bevölkerung. Da fragt man sich natürlich auch gleich, was ist eine wichtige Frage, wenn nicht die, dass jährlich 10 000 Illegale in Italien anlanden, die müssen ja irgendwo hin? Und wo verbleiben sie? In den italienischen Städten. Aber was juckt das diese Volksvertreter, die ihren Dienstwagen haben, der sie vom Leben abschirmt, ihre Bewacher und ihre Wohnsitze fern vom italienischen Volk? Und sie preisen die Eingewanderten und Angelandeten an, als wären sie irgendwelche Heilsbringer. Dann sollen sie sie doch in ihren Villen aufnehmen. Aber nein, dafür reicht die Liebe dann doch nicht. Auf jeden Fall werden sie als die dargestellt, die die Wirtschaft unbedingt braucht. … Doch die, von denen ich spreche, was für Arbeiter sind das? Welche Arbeit tun sie? Auf welche Weise decken sie den Bedarf an Arbeitskraft, die das ehemalige italienische Proletariat nicht mehr bereithält? Indem sie in der Stadt biwakieren unter dem Vorwand, »Waren«zu verkaufen, Drogen und Prostituierte eingeschlossen? Indem sie herumlungern und unsere Denkmäler verschandeln? Indem sie sich auf Kirchenvorplätzen betrinken und ehrwürdigen Damen, die auf der Straße vorbeigehen, Obszönitäten nachrufen, ihnen an den Busen grapschen nach dem Motto ich-kenne-meine-Rechte?… Und was’ die illegalen Einwanderer angeht. … Wenn sie zufälligausgewiesen worden sein sollten: Sie kommen zurück. Wenn sie noch einmal ausgewiesen werden, kommen sie im stillen Einverständnis mit den Politikern, die auf ihre zukünftige Stimme zählen, und mit Gott wieder! Ich werde niemals die Demonstrationen vergessen, mit denen die illegalen Einwanderer im letzten Jahr die Plätze Italiens füllten, um Aufenthaltsgenehmigungen zu bekommen. Die bösen, verzerrten, feindseligen Gesichter. Die Fahnen ihrer Länder, ihre drohend erhobenen Fäuste, bereit, auf uns Einheimische einzuschlagen und uns in Reservate zu werfen. Die Drohungen der zornigen, rauen Stimmen, die mich an Khomeinis Teheran erinnerten, Bin Ladens Indonesien, Malaysia, Pakistan, Irak, Senegal, Somalia, Kenia, Nigeria, Libyen, AIgerien, Marokko, Syrien, Libanon, Palästina und so weiter. Nie werde ich das vergessen, denn abgesehen einmal davon, dass sie mich beleidigten, indem sie sich in meinem Land wie Herren aufführten, fühlte ich mich von unseren Politikern verhöhnt, die sagten: »Wir würden sie ja gerne abschieben, aber wir wissen nicht, wo sie sich verstecken.« Verstecken? Heuchler! Lügner! Gauner! Tausende und Abertausende standen auf diesen Plätzen und versteckten sich keineswegs. Um sie auszuweisen, sie in ihr Land zurückzubringen, hätte es genügt, sie von bewaffneten Polizisten oder Soldaten umzingeln zu lassen. Sie auf Lastwagen zu laden und zu einem Flughafen oder Hafen zu bringen und in ihr Land zurückzuschicken. Und das schrieb Oriana Fallaci bereits 2002. Die Lage dürfte sich inzwischen wesentlich verschlechtert haben. Gerade durch die EU-Erweiterung. Und mal ganz unter uns, als abgrundtief böse und ihr Land hassende Leute noch nicht das Volk regieren durften, und Nachrichtenverbreiter bei Unwahrheiten die Zunge herausgerissen wurde, da gab es eine Zeit, als Stämme aus Dänemark, Norwegen und von der norddeutschen Küste ein besseres Leben suchten, auf Kosten der Ureinwohner in England. Und sie wurden mit dem Schwert bekämpft. Ein Verhalten, das von gebildeten Eurpäern den Indianern zugestanden wird und auch in Fragen des israelischen Siedlungsneubaus, können sie gar nicht genug verdammen. Wird das eigene Land aber von Invasoren überschwemmt, erweisen sie sich sogleich als hilfreiche Kollaborateure.


4 comments
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Juli 26, 2008 um 5:44 Uhr vormittags
Prosemit
Aber man kann den einen Flüchtling nicht nach Hause schicken, wo ihn Hunger und Not erwartet und er hat ja schliesslich auch 5000 Dollar für die Bootspassage bezahlt. Die Humanität gebietet es, ihn aufzunehmen und zu versorgen!
Aber man kann die tausend Flüchtlinge nicht nach Hause schicken, wo sie Hunger und Not erwartet und sie haben ja schliesslich auch jeder 5000 Dollar für die Bootspassage bezahlt. Die Humanität gebietet es, sie aufzunehmen, ihnen Unterkunft, Kleidung und Geld zum Spielen zu geben und sie zu versorgen.
Aber man kann die hundertausend Flüchtlinge nicht nach Hause schicken, wo sie Hunger und Not erwartet und sie haben ja schliesslich auch 5000 Dollar für die Bootspassage bezahlt. Die Humanität gebietet es, sie aufzunehmen, ihnen Unterkunft, Kleidung und Geld zum Spielen zu geben, Wohnzentren, Freizeitparks, Moscheen und Kindergärten zu bauen und sie zu versorgen.
Aber man kann die millionen Flüchtlinge nicht nach Hause schicken, wo sie Hunger und Not erwartet …
Juli 26, 2008 um 5:58 Uhr vormittags
olaf61
Ach , Du machst mich schaudern.
Juli 26, 2008 um 6:06 Uhr vormittags
Prosemit
“Ach , Du machst mich schaudern.”
Ach komm, Du schauderst schon längst.
Die wenigsten Gutmenschen haben begriffen, dass Millionen auf dem Marsch in das gelobte Europa sind(*), dem Land, in dem Milch und Honig fliesst und wo man besser mit seinen Frauen und Kindern ohne Arbeit lebt, als wenn man sich in der Heimat Tag und Nacht abschuften müsste und in dem jeder ganz ganz strenge besrtart wird, der auch nur einen scheelen Blick auf die Kulturbeglücker wirft.
(*) Ich glaube, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass bereits Millionen da sind und unsere Sozialsysteme ruinieren.
Juli 26, 2008 um 7:41 Uhr vormittags
olaf61
Aber nicht doch. das sind die, die unsere Industrie so dringend braucht. Die Facharbeiter, die kommen als Helfer zu uns über das Meer, um uns zu lehren, wie man Andersdenkende mit einem Autoreifen um den Hals verbrennt, Gliedmassen mit der Machete amputiert, Felder mit der Hacke bestellt, Wasser aus Kilometer weit entfernten Quellen holt und AIDS durch Sex mit Jungfrauen heilt. Europa ist auf diese Menschen angewiesen. Wir haben sie bitter nötig, was sind da schon ein paar Einschränkungen, wo wir doch sooooo reich sind und uns alles in den Schoss gefallen ist, weil das Eltern, Grosseltern und Urgrosseltern hart erabeitet haben, weil es noch keinen Fürsorgestaat gab. Und ausserdem kommt der Strom aus der Steckdose. Immer.