Gespeichert unter: Filme, Geschichte | Schlagworte: Baseball, Geena Davis, Madonna, Tom Hanks

Türkische Soldaten bauen Deutschland auf.
Manche sagen, es waren die Reparationen. Wieder Andere sagen, es war der Rüstungswettlauf. Einige Menschen behaupten, es lag an der politischen Ökonomie. Aber die Wahrheit ist viel, viel einfacher. Die Türken haben Deutschland aufgebaut. Nur nicht den Osten! Bereits im Jahre 2020 werden Texte wie dieser in deutschen Schulbüchern stehen, und endlich, endlich den türkischen Aufbau Deutschlands würdigen.
Dank, Euch, Ihr grossartigen Türken! Kaum waren die letzten Schüsse im Mai 1945 verklungen, und Bonn, die Hauptstadt des grossdeutschen Reiches, von der aus am 01. September 1939 der furchtbare Krieg gegen die friedliebende türkische Nation entfesselt wurde, durch die türkisch-algerisch-libanesischen Alliierten eingenommen, da war aller Zorn und Hader vergessen. (mehr…)
Gespeichert unter: Bücher, Geschichte | Schlagworte: Kriegstagebücher, Simonow
Am 21. Juni wurde ich ins Rundfunkkomitee gerufen und beauftragt, zwei antifaschistische Lieder zu schreiben. Daraus schloß ich, daß der Krieg, mit dem wir alle im Grunde genommen rechneten, sehr nahe war. Daß der Krieg bereits ausgebrochen war, erfuhr ich anderntags erst um vierzehn Uhr. Den ganzen Vormittag des 22. Juni hatte ich an Gedichten gearbeitet und war nicht ans Telephon gegangen. Als ich dann den Hörer abhob, war das erste, was ich hörte: “Es ist Krieg.” Ich rief unverzüglich in der Politverwaltung an. Mir wurde gesagt, ich solle gegen fünf noch einmal anrufen. Ich ging durch die Stadt. Die Menschen hasteten vorbei, dem äußeren Anschein nach jedoch war alles ruhig. Im Schriftstellerverband fand ein Meeting statt. Eine Menschenmenge hatte sich im Hof eingefunden. Darunter viele, die so wie ich erst vor ein paar Tagen aus Ausbildungslagern zurückgekehrt waren, wo sie an einem Lehrgang für Militärkorrespondenten teilgenommen hatten. Jetzt wurde hier im Hof verabredet, gemeinsam an die Front zu fahren, sich nicht zu trennen. In der Folgezeit stellten sich alle diese Abmachungen natürlich als naiv heraus, und wir fuhren nicht an einen bestimmten Ort und auch nicht auf die Weise, wie wir es uns vorgestellt hatten. (mehr…)
Gespeichert unter: Bücher, Geschichte | Schlagworte: 1866, Königgrätz
Vor 142 Jahren, um diese Zeit, tobte der Preussisch-Österreichische Krieg. Im Vorwort dieses spannend geschriebenen Buches heisst es unter anderem: Nach dem preußischen Sieg von 1866 war es Österreich nicht länger möglich, sich einer Einigung der deutschen Staaten unter Führung Preußens entgegenzustellen. Die Schlacht war somit der erste Schritt zur Schaffung eines deutschen Reiches, die mit dem Sieg über Frankreich 1870/71 abgeschlossen war. Während seiner kurzen Lebensdauer brachte dieses Reich seinen Bürgern eine Vielzahl materieller und geistiger Errungenschaften; und betrachtet man die Leistungen seiner Künstler und Dichter, Musiker und Philosophen, Wissenschaftler und Ingenieure, so hat wohl auch die übrige Welt davon profitiert. Mich hat dieses Buch fasziniert, weil Geschichte in der DDR, sich zum grössten Teil in dieser Zeit nur um die Pariser Kommune drehte und den Kampf der Sozialdemokratie gegen das Sozialistengesetz. Hängen geblieben ist aber, dass in diesem Krieg der preussische Schulmeister siegte. Hier ein Auszug: (mehr…)
Gespeichert unter: Geschichte, Storys | Schlagworte: Lager für Arbeit und Erholung
und Erholung. Gab es in der DDR auch. Für die Schüler, während der Ferien. Oder heisst es den? Egal, das fiel mir heute wieder so ein. Zu zwei Wochen hatten mich meine Eltern verdonnert, weil sie selber irgendwo Urlaub machen wollten. Und meine ältere Schwester durfte das Haus hüten, was sturmfreie Bude für sie bedeutete, die Glückliche. Wahrscheinlich wollte der Staat seine Kinder an die Arbeit in der Produktion heranführen, damit er mal die Arbeiterklasse kennenlernen konnte, die bewussteste Kraft im Kapitalismus, wie im Sozialismus, will man der Theorie glauben schenken.

Richterin Gnadenlos
Wer glaubt, Sozialismus ist Zuckerschlecken, der jede Menge linker Freiräume zum Herumgammeln, Kiffen oder Randalieren, bereithält, möge sich das mal zu Gemüte führen. Und das waren die Ursachen. Nach der Machtübernahme durch die bunte Truppe Wagenknecht, Gysi und Lafontaine ist nämlich Schluss mit lustig. Da gibt es keine Verständnisoffensiven mehr, um das Schmarotzen an der Gesellschaft schönzureden. Dann geht es in den Knast, Sportsfreunde, ohne Bewährung. Da kann man nur hoffen, dass die ganzen linken Brandflaschenschmeisser, Autoanzünder und Polizistensteiniger sich rechtzeitig umgewöhnen, denn Alles ist dann Volkseigentum, dessen Beschädigung eine konterrevolutionäre Handlung darstellt und die Polizei ist das Machtinstrument der Arbeiterklasse. Aber was Hänschen nicht lernt, wird Hans nimmermehr lernen. Da kommen böse Zeiten auf Euch zu, Genossen. Und viele neue Gefängnisneubauten.
Der tschechische Film harrt noch seiner Uraufführung im Fernsehen aber auf Youtube ist er schon zu betrachten. Mit englischen Untertiteln. Schönes Beispiel, was passiert, wenn man Fremde einwandern lässt, ihnen Sonderrechte zugesteht und im Gegenzug die Eingeborenen bestraft, die sich gegen Gewalttätigkeiten der Zugewanderten auflehnen. Die Eingeborenen verlieren ihren Staat. Aber ist es nicht das, was LINKE wollen? Den Staat zerstören und “Scheiss auf Deutschland!” Und die Menschen, die die armen Zugewanderten unterstützten werden von diesen aufgefordert, zu verschwinden. Der Kosovo, so sieht Deutschlands Zukunft aus, zumindestens im Westen.
Hier ist die Playlist oder die Abspielliste für alle Teile:
Gespeichert unter: Geschichte, Politik | Schlagworte: 6 Tage Krieg
1967 tobte um diese Zeit immer noch der 6-Tage-Krieg, mit dem Israel auf die Provokationen Ägyptens antwortete. Wir hatten da an der OHS schon Legenden gehört, nachdem die ägyptischen Soldaten nur das Weglaufen richtig beherrschten und die sowjetischen Waffen verliessen. Bei Ria Novosti ist dazu ein guter Artikel erschienen. Am Morgen des 5. Juni verloren die ägyptischen Luftstreitkräfte durch die Schläge der israelischen Kampfflugzeuge gleich 400 Maschinen. Sie schafften es nicht einmal, in die Luft zu steigen, und wurden auf den Flugplätzen ausgebombt. Die sowjetischen Flieger, die die Ägypter neben Kairo ausbildeten, machten sich in Windeseile zu ihrer Dienststelle, dem Luftstützpunkt Kairo-West, auf. Sie waren bereit, die unversehrten Maschinen in die Luft zu heben und sich dem Kampf anzuschließen, wurden aber von den Ägyptern selbst daran gehindert. Im Krieg von 1967 erwiesen sich die sowjetischen Waffen in den Händen der Araber als ineffizient. Die ägyptischen Kampfpiloten legten ihr Können bei Paraden und Shows an den Tag, doch als die Kugeln pfiffen, vergaßen sie alles, was ihnen beigebracht worden war, sie waren nicht kampfgeübt… Beim Rückzug von Sinai ließ die ägyptische Armee 450 intakte Panzer zurück. Die Panzerfahrer verließen die Kampfmaschinen und rannten zu Fuß zum Suezkanal, um zum anderen Ufer zu gelangen. „Mit diesen Panzern konnten sie sich bis zum Kanal zurückziehen. Ein Teil davon konnte ans andere Ufer überführt werden. Doch die Ägypter kletterten aus den Panzern, ließen sie stehen und rannten zu Fuß“, sagt Jegorin. Grosse Töne spucken, auf die Kacke hauen, wie das im arabischen Raum üblich ist, und schicke neue Waffen zu haben, reicht eben nicht aus. Man muss sie auch beherrschen und den Willen zu Kampf und Sieg haben.
Der Film besteht aus 11 Teilen, die unter dem Link zu finden sind.
Heisser Stuhl. Keine Gnade für Sprechblasen.
«Anne Will» sei die erfolgreichste politische Gesprächssendung im deutschen Fernsehen, erklärte NDR Programmdirektor Fernsehen, Volker Herres, am Freitag in Hamburg. «Eine Sendung, die es Woche für Woche schafft, mehr als vier Millionen Menschen für Politik zu interessieren, gehört nicht abgeschafft, sondern im Gegenteil gestärkt.» Ja, und das ist das eigentlich traurige. Ich erinnere mich, zur Wendezeit, da unternahm das Jugendmagazin der DDR, ELF99, erste Schritte hin zum Journalismus, in dem es bei Politikern die Antworten hinterfragte. Ganz zaghaft nur, denn es war ja etwas Neues, überhaupt Politiker nach ihrer Politik zu befragen und sich mit den Antworten nicht zufrieden zu geben. Dann schuf RTL den “Heissen Stuhl”, der von einem Ulrich Meyer moderiert wurde und die Geladenen, die sich trauten, auf dem “Heissen Stuhl” Platz zu nehmen, wurden tatsächlich ins Schwitzen gebracht.


